Ich komme heim.
Ich komme heim
Tür zu, Schuhe aus. Und doch ist man noch nicht da. Der Kopf ist noch bei der Arbeit, bei der Kita, bei der Schule. Kinder und Erwachsene kennen diesen Moment, und er geht oft unter, weil gleich das Abendessen, die Post und das Handy rufen.
Warum der erste Moment zählt
Beim Heimkommen wechseln wir von einer Welt in die andere. Wer das überspringt, nimmt den Stress des Tages mit an den Tisch. Schon wenige ruhige Minuten helfen, wirklich anzukommen.
Drei kleine Schritte
1. Schuhe nebeneinander stellen und einmal tief ausatmen.
2. Jeder sagt eine Farbe für seinen Tag, ohne Erklärung.
3. Das Handy bleibt noch fünf Minuten in der Tasche.
Für Kinder und Erwachsene
Kinder zeigen oft erst später, wie ihr Tag war. Wer zuerst nur ankommt und nicht fragt, bekommt meist mehr erzählt als bei der Frage „Wie war es?“. Das gilt für Erwachsene genauso.
Etwas zum Mitnehmen
Probiert es heute Abend aus: Schuhe ausziehen, eine Farbe nennen, fünf Minuten nur da sein.
Erst ankommen.
Dieser Beitrag ist eine Anregung für den Alltag und ersetzt keine fachliche Beratung.
