Gib dir deine Zeit
Papierstapel, Knüllpapier, der Bildschirm leuchtet. Und mittendrin ein kleiner Bär, der erst mit den Armen zappelt und sich dann zurücklehnt, die Hände hinter dem Kopf. Die Lampe geht an, eine Katze schaut herein, ein Vogel landet auf dem Ast, eine Spinne lässt sich herunter. Draußen geht alles in seinem eigenen Tempo weiter.
Wie voll ist dein Schreibtisch?
Manche Tage fühlen sich an wie ein Stapel, der nie kleiner wird. Eine Aufgabe, dann die nächste, dazwischen Nachrichten und Zettel. Schnell entsteht das Gefühl, alles müsse gleichzeitig passieren.
Was im Clip passiert
Nichts Großes. Ein Licht geht an, ein Tier schaut vorbei, ein anderes setzt sich. Kleine Dinge, die man nur sieht, wenn man kurz hochschaut. Der Stapel ist danach noch genauso hoch, aber der Blick ist ein anderer.
Eine kleine Übung
Leg für einen Moment alles aus der Hand. Schau aus dem Fenster und such dir eine Sache, die sich gerade bewegt: ein Vogel, ein Blatt, eine Wolke. Schau ihr zu, bis sie aus dem Bild ist. Dann nimm dir die nächste Aufgabe vor, nur diese eine.
Etwas zum Mitnehmen
Ein voller Tisch heißt nicht, dass du schneller werden musst. Eins nach dem anderen ist auch ein Weg.
Gib dir deine Zeit.
Stand: November 2026
Dieser Beitrag ist eine Anregung für den Alltag und ersetzt keine fachliche Beratung.
